Wechsel im Gemeindebüro

Mein Name ist Gabriele Röhrl und seit dem 23. April 2018 arbeite ich in der Johannesgemeinde als Pfarramtssekretärin und Nachfolgerin von Silke Oesterlin. Ich freue mich sehr über die herzliche Aufnahme und umfassende Unterstützung bei der Einarbeitung hier im Gemeindebüro. 

Gerne möchte ich diese Gelegenheit nutzen, um mich kurz bei Ihnen allen vorzustellen: Ich bin 54 Jahre alt, verheiratet und wohne mit meinem bayrischen Ehemann in Ehningen. Unsere erwachsene Tochter ist inzwischen leider ausgezogen und arbeitet in Offenburg. Meine freie Zeit verbringe ich gerne in der Natur, mit Spaziergängen oder dem Suchen von Pilzen. Auch das Erkunden von Städten und historischen Plätzen genieße ich sehr. Sollte das Wetter mal schlechter sein, lese ich gerne oder habe Spaß am Kochen mit Freunden. 

Vor meinem Start in der Johannesgemeinde war ich acht Jahre im Sekretariat der Herrenberger Diakonieschwesternschaft tätig und davor über 10 Jahre als Pfarramtssekretärin in Gültstein.

Ich freue mich sehr auf die schönen Aufgaben hier im Gemeindebüro, viele Begegnungen und das Kennenlernen!

Frau Gabriele Röhrl wurde im Gottesdienst am Sonntag, dem 24. Juni 2018, der Gemeinde vorgestellt und in ihr Amt als Pfarramtssekretärin eingeführt. Wir wünschen Frau Röhrl für ihre Arbeit Gottes Segen.

Pfarrer Heinrich Schmid und Pfarrerin Simone Straub

 

 

Neue Mikrofonanlage

Seit Juni ist nun die neue Mikrofonanlage in der Johanneskirche  in Betrieb. An dieser Stelle danken wir allen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich. Nun kann an allen Plätzen der Kirche wieder gut Wort und Gesang gehört werden. 

 

Was gibt es Neues im Fusionsprozess?

Am Dienstag, 3. Juli, kamen in der Pauluskirche die Kirchengemeinderats-gremien der drei Fusionsgemeinden Paulus, Paul-Gerhardt und Johannes zusammen. Es wurden Arbeitsgruppen beauftragt zu den Themenfeldern Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit (Ziel: Gemeinsamer Gemeindebrief bis Mitte 2019), Jugendarbeit.

Vorbereitet werden soll auch ein Spaziergang durch die zukünftige fusionierte Gemeinde. Der Termin wird den Gemeindegliedern rechtzeitig bekannt gegeben. 

 

Herzlich Einladung zum Erntedank-Gemeindefest mit Basar

Am Sonntag, 30. September, feiern wir Erntedank mit einem Familien-gottesdienst in der Johanneskirche um 10.30 Uhr.Mitwirken werden Kinder und Erzieherinnen unseres Theodor-Fliedner-Kindergartens, Pfarrerin Simone Straub und der Posaunenchor.
Im Anschluss findet das Gemeindefest statt und der Basar. Ab 12 Uhr gibt es Mittagessen in der Johanneskirche und anschließend auch Kaffee und Kuchen.
Im Gemeindehaus erwartet Sie ein vielfältiges Basar-Angebot: Stickereien, Tischdecken, Bibelhüllen, Strickwaren, Socken, Pullis usw., Weihnachtsschmuck und natürlich unser berühmter Flohmarkt im Untergeschoss.

Für Kinder gibt es ein Spielprogramm ab 13 Uhr im Johannessaal, Waffelbacken und Angelspiel. 

Wir sind dankbar für Kuchenspenden und wir freuen uns über Männer und Frauen, die während des Tages für eine bestimmte Zeit mithelfen beim Getränke- oder Kuchenverkauf, beim Abräumen der Tische und – ganz wichtig – am Ende beim Abbau. (Siehe Meldeabschnitt Seite 11 oder melden Sie sich im Gemeindebüro).

 

 

 

Pfarrplan 2024 und die Konsequenzen

Liebe Gemeindeglieder,

viele werden sich noch erinnern an die Zeit, es war das Jahr 2006, als in Stuttgart nahezu 50% aller Pfarrstellen gestrichen wurden, weil die Kirchengemeinden immer kleiner geworden waren. Die Johannesgemeinde verlor damals 1½ Stellen und hat seither noch die geschäftsführende Pfarrstelle mit einem Dienstauftrag von 100 % und die 2. Pfarrstelle mit einem Dienstauftrag von 50 %. Nun sieht der Pfarrplan 2024 für uns wieder eine Kürzung vor. Bis zum Jahr 2024 soll die 2. Pfarrstelle in unserer Gemeinde wegfallen. Da eine Person die pfarramtlich-seelsorgerliche Arbeit aber allein gar nicht bewältigen kann, müssten dann Pfarrer der Paulusgemeinde mit einem bestimmten Prozentsatz hier in der Johannesgemeinde noch pfarramtliche Dienste übernehmen. Aufgrund dieser Situation und im Wissen, dass dem Pfarrplan 2024 der Pfarrplan 2030 mit weiteren Kürzungen für unseren Westdistrikt folgen wird, haben sich die Kirchengemeinderatsgremien der Johannesgemeinde und der Paulusgemeinde entschlossen, sich miteinander auf den Weg zu einer Gemeindefusion zu begeben. Bis zu den nächsten Kirchenwahlen in zwei Jahren soll der Zusammenschluss der Gemeinden erfolgt sein. Dieser Beschluss ist in beiden Gremien einstimmig erfolgt. Wichtig ist unserem Kirchengemeinderat, dass Heimatgefühle ernst genommen werden müssen und nicht zerschlagen werden dürfen, dass bestehende Gruppen und Kreise weiter bestehen und  dass der Gottesdienstort Johanneskirche nicht in Frage gestellt wird. Wert wird auch darauf gelegt, dass weiterhin eine konkrete, ansprechbare, erreichbare, in der Gutenbergstr.16 inmitten der Gemeinde lebende Pfarrperson da sein wird. Entlastungen versprechen wir uns aber durch die Konzentration der Verwaltung und dadurch, dass es künftig ein geschäftsführendes Pfarramt für beide Gemeinden geben wird und auch manche anderen Arbeitsbereiche gebündelt werden können. Drei Pfarrer/Pfarrerinnen mit vollen Dienstaufträgen (3 x 100%) werden dann ab 2024 in der fusionierten Gemeinde für insgesamt ca. 6500 Gemeindeglieder zuständig sein, - bis zu diesem Zeitpunkt aber möglicherweise noch mit dem bisherigen Personalstand (3 x 100% + 50 %). Eine Kürzung der Deputate für die Sekretärinnen ist nicht vorgesehen, so dass durchaus vorstellbar ist, ein täglich über viele Stunden geöffnetes gemeinsames Gemeindebüro zu entwickeln.

Wer sich in der Geschichte des Stuttgarter Westens auskennt, weiß, dass die Paulusgemeinde sich aufgrund des gewaltigen Zuzugs in der Folge der Industrialisierung aus der Johannesgemeinde heraus entwickelt hat. Jetzt erleben wir in gewisser Weise wieder einen umgekehrten Prozess aufgrund der stetig rückläufigen Gemeindegliederzahlen. Wir wollen in den nächsten Monaten die Gemeinde regelmäßig über den Stand der weiteren Entwicklung informieren und werden auch zu gegebener Zeit, wohl im Frühjahr, zu einer Gemeindeversammlung einladen. Der Kirchengemeinderat legt großen Wert auf Klarheit und Transparenz. Natürlich können Sie Ihre Fragen jederzeit an Pfarrerin und Pfarrer und an die Mitglieder des Kirchengemeinderats richten. Wir sind selbstverständlich zur Auskunft und zum Gespräch bereit.

Wir bitten für den Weg, auf den wir uns begeben, Gott um Weisheit, um Respekt voreinander und um die richtigen Entscheidungen.

Pfarrer Heinrich Schmid