Kirchenwahlen am 1. Dezember 2019

Am 1. Dezember 2019 sind Kirchenwahlen in der württembergischen Landeskirche. Fast zwei Millionen evangelische Kirchenmitglieder sind aufgerufen, ihre Stimme für neue Kirchengemeinderäte und für eine neue Landessynode abzugeben. Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben. 

Der Kirchengemeinderat und die Pfarrerin oder der Pfarrer leiten gemeinsam die Gemeinde. Zusammen treffen sie alle wichtigen finanziellen, strukturellen, personellen und inhaltlichen Entscheidungen. Um zu guten Entscheidungen für die Gemeindearbeit zu kommen, werden vielfältige Erfahrungen und Gaben, Engagement und die Liebe zu Kirche und Gemeinde gebraucht. 

Die Landessynode ist die gesetzgebende Versammlung der Landeskirche und ähnelt in ihren Aufgaben denen eines Parlaments. Das Gremium setzt sich aus 60 so genannten Laien und 30 Theologinnen und Theologen zusammen. Die Landessynode tagt in der Regel dreimal pro Jahr. Die Mitglieder der Landessynode werden in Württemberg direkt von den Kirchenmitgliedern für sechs Jahre gewählt.

Informationen zur Wahl: www.kirchenwahl.de


Neuer Pfarrer

Ab 1. Januar 2020 ist das Team der Pfarrerinnen und Pfarrer im Stuttgarter Westen wieder komplett. Prof. Dr. Christoph Dinkel wird ab 1. Januar der geschäftsführende Pfarrer der neuen Kirchengemeinde Stuttgart-West sein und Stelleninhaber an der Johanneskirche.

Die Gemeinde feiert gemeinsam mit Dekan Schwesig einen Festgottesdienst mit Investitur von Pfarrer Dinkel am Sonntag, 12. Januar um 09.45 Uhr in der Johanneskirche. Im Anschluss besteht die Möglichkeit Gelegenheit Pfarrer Dinkel und seine Familie beim Sektempfang auch persönlich zu begrüßen.

Die Johannesgemeinde wünscht Herrn Dinkel und seiner Familie schon jetzt ein Gutes Ankommen im Stuttgarter Westen.

 

Buß- und Bettag, Mittwoch, 20. November, 18.00 Uhr, Pauluskirche

Die Konfirmandengruppen des Stuttgarter Westens gestalten diesen Gottesdienst gemeinsam für die Gemeinden.

Wir laden herzlich ein!

 

Einladung zum Forum Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Stuttgart-West

"Welche Gottesdienste wollen wir im Stuttgarter Westen?" 

Diskutieren Sie mit und bringen Sie Ihre Ideen ein. Pfarrerinnen und Pfarrer, Kirchenmusikerinnen und -musiker und Kirchengemeinderäte aus den drei Westgemeinden, Johannes, Paulus und Paul-Gerhardt, wollen mit Ihnen über künftige Gottesdienstformen und -zeiten ins Gespräch kommen. Die Fusion bietet die Gelegenheit, das Gottesdienstangebot an den drei Kirchtürmen weiterzuentwickeln und aufeinander abzustimmen.

Termin: Freitag, 22. November 2019, 18.00-21.00 Uhr im Traub-Saal der Paulusgemeinde

 

Ewigkeitssonntag, Sonntag, 24. November, 09.45 Uhr, Johanneskirche

Wir gedenken in diesem Gottesdienst unserer im vergangenen Kirchenjahr verstorbenen Gemeindeglieder. Für die Verstorbenen werden Kerzen angezündet. Wir laden die Gemeinde herzlich ein zu diesem besonderen Gottesdienst und vor allem alle Leidtragende.

Im Gottesdienst feiern wir gemeinsam das Heilige Abendmahl.

 

Vakatur

Die pfarramtliche Vertretung der Pfarrstelle Johannes I übernimmt in der Zeit der Vakatur Pfarrerin Simone Straub. Kasualien (Trauungen, Taufen, Beerdigungen) werden wochenweise von ihr und den Pfarrerinnen und Pfarrern der Westgemeinden übernommen. Bitte wenden Sie sich bei Fragen und Anliegen an das Gemeindebüro oder an Pfarrerin Simone Straub

Änderung der Gottesdienstzeiten in der Vakaturzeit

Die geschäftsführende Pfarrstelle in der Johannesgemeinde ist weiterhin nicht besetzt. Mit einer Neubesetzung ist vor Ende des Jahres nicht zu rechnen. Nach den Sommerferien wird in der Johanneskirche nur noch ein Gottesdienst pro Sonntag stattfinden.

Der Spätgottesdienst um 11.15 Uhr entfällt.

Diese Entscheidung ist dem Kirchengemeinderat nicht leichtgefallen. Aber nur so ist es möglich, dass die Pfarrerinnen und Pfarrer der Paulus- und der Paul -Gerhardt-Gemeinde gemeinsam mit Pfarrerin Straub die Vertretung stemmen können.

In der Johanneskirche finden ab 15. September bis auf weiteres die Gottesdienste um 09.45 Uhr statt.

In der Paul-Gerhardt-Kirche finden die Gottesdienste um 11.15 Uhr statt.

So ist es möglich, dass je ein Pfarrer/eine Pfarrerin beide Gottesdienste übernehmen kann.

Herzliche Einladungen auch zu den Gottesdiensten in den Kirchen der drei Westgemeinden.

 

Fusion der Gemeinden Johannes, Paulus und Paul-Gerhardt

In einer gemeinsamen Sitzung der Kirchengemeinderäte vom 09. Januar wurden die Anträge an den Oberkirchenrat zur Fusion unterzeichnet. Die Auflösung der drei Gemeinden und die Bildung der neuen Evang. Kirchengemeinde Stuttgart-West wird am 1. Advent 2019 vollzogen.

Ehrenamtliche Helfer gesucht

„Die Verbindung von gelebter Nächstenliebe und christlichem Glauben, die ich dort erlebe, hat mich direkt angesprochen.“ Björn Schaller, hat im Fritz-Schaaff-Haus seinen Platz gefunden. Seit fast einem Jahr engagiert er sich als Ehrenamtlicher in der vollstationären Einrichtung der Heilsarmee für alleinstehende und wohnungslose Männer. Das Männerheim in der Silberburgstraße bietet 38 Plätze für längerfristiges Wohnen und einen Speisesaal, in dem täglich drei Mahlzeiten serviert werden. Neben der Vollverpflegung und hauswirtschaftlichen Betreuung zielt das Hilfeangebot vor allem darauf ab, dass die Menschen ihre selbstständige Lebensweise wiedererlangen. So erhalten die Bewohner Unterstützung in der täglichen Lebensführung, Beratung und Begleitung in persönlichen Belangen sowie Hilfe im Umgang mit Abhängigkeitserkrankungen und psychischen Beeinträchtigungen. Wir freuen uns auf Sie! 

Für ihre Arbeit suchen die Mitarbeitenden des Fritz-Schaaff-Hauses weitere Ehrenamtliche. Die Möglichkeiten, sich in der Einrichtung zu engagieren, sind vielfältig. Die ehrenamtlichen Helfer nehmen an Spielenachmittagen und Ausflügen teil, basteln mit den Männern im Advent oder packen in der Kleiderkammer mit an. Auch die Begleitung einzelner Bewohner zu Arztterminen oder Einkäufen gehören zu ihren Aufgaben. Darüber hinaus sind eigene Ideen für ein Engagement immer herzlich willkommen. 

„Für das Ehrenamt ist aber vor allem eins wichtig: Geduld“, sagt Hartmut Osswald, der sich ebenfalls im Fritz-Schaaff-Haus engagiert. „Denn es dauert, bis sich die Bewohner auf einen einlassen können. Aber wenn sie es tun, ergeben sich anregende Gespräche von Sport bis Politik, wofür dann alle dankbar sind.“ 

Hätten auch Sie Interesse, sich mit Ihren Ideen und Ihrer Hilfsbereitschaft ehrenamtlich im Fritz-Schaaff-Haus einzubringen? Dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf:
Telefon: 0711 / 6153359 oder E-Mail an: stuttgartfshdontospamme@gowaway.heilsarmee.de.
Wir freuen uns auf Sie!

Jungschar

Es gibt jetzt eine Jungschar hier im Westen.

Biblische Geschichten sollen mit Kopf, Herz und Hand erfahrbar und Gemeinschaft in der Gruppe erlebt werden.

Termin: Donnerstag, 17.00 bis 18.30 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren
Ort: Gemeindehaus der Pauluskirche (Eingang Bismarckstraße 40)
Leitung: Mirjam Heil, Kunstpädagogin
Kontakt: Pfarrerin Sabine Löw, Telefon: 0711 / 6365641

Was gibt es Neues im Fusionsprozess?

Am Dienstag, 3. Juli, kamen in der Pauluskirche die Kirchengemeinderatsgremien der drei Fusionsgemeinden Paulus, Paul-Gerhardt und Johannes zusammen. Es wurden Arbeitsgruppen beauftragt zu den Themenfeldern Verwaltung, Öffentlichkeitsarbeit (Ziel: Gemeinsamer Gemeindebrief bis Mitte 2019), Jugendarbeit.

Vorbereitet werden soll auch ein Spaziergang durch die zukünftige fusionierte Gemeinde. Der Termin wird den Gemeindegliedern rechtzeitig bekannt gegeben.

Pfarrplan 2024 und die Konsequenzen

Liebe Gemeindeglieder,

viele werden sich noch erinnern an die Zeit, es war das Jahr 2006, als in Stuttgart nahezu 50% aller Pfarrstellen gestrichen wurden, weil die Kirchengemeinden immer kleiner geworden waren. Die Johannesgemeinde verlor damals 1½ Stellen und hat seither noch die geschäftsführende Pfarrstelle mit einem Dienstauftrag von 100 % und die 2. Pfarrstelle mit einem Dienstauftrag von 50 %. Nun sieht der Pfarrplan 2024 für uns wieder eine Kürzung vor. Bis zum Jahr 2024 soll die 2. Pfarrstelle in unserer Gemeinde wegfallen. Da eine Person die pfarramtlich-seelsorgerliche Arbeit aber allein gar nicht bewältigen kann, müssten dann Pfarrer der Paulusgemeinde mit einem bestimmten Prozentsatz hier in der Johannesgemeinde noch pfarramtliche Dienste übernehmen. Aufgrund dieser Situation und im Wissen, dass dem Pfarrplan 2024 der Pfarrplan 2030 mit weiteren Kürzungen für unseren Westdistrikt folgen wird, haben sich die Kirchengemeinderatsgremien der Johannesgemeinde und der Paulusgemeinde entschlossen, sich miteinander auf den Weg zu einer Gemeindefusion zu begeben. Bis zu den nächsten Kirchenwahlen in zwei Jahren soll der Zusammenschluss der Gemeinden erfolgt sein. Dieser Beschluss ist in beiden Gremien einstimmig erfolgt. Wichtig ist unserem Kirchengemeinderat, dass Heimatgefühle ernst genommen werden müssen und nicht zerschlagen werden dürfen, dass bestehende Gruppen und Kreise weiter bestehen und  dass der Gottesdienstort Johanneskirche nicht in Frage gestellt wird. Wert wird auch darauf gelegt, dass weiterhin eine konkrete, ansprechbare, erreichbare, in der Gutenbergstr.16 inmitten der Gemeinde lebende Pfarrperson da sein wird. Entlastungen versprechen wir uns aber durch die Konzentration der Verwaltung und dadurch, dass es künftig ein geschäftsführendes Pfarramt für beide Gemeinden geben wird und auch manche anderen Arbeitsbereiche gebündelt werden können. Drei Pfarrer/Pfarrerinnen mit vollen Dienstaufträgen (3 x 100%) werden dann ab 2024 in der fusionierten Gemeinde für insgesamt ca. 6500 Gemeindeglieder zuständig sein, - bis zu diesem Zeitpunkt aber möglicherweise noch mit dem bisherigen Personalstand (3 x 100% + 50 %). Eine Kürzung der Deputate für die Sekretärinnen ist nicht vorgesehen, so dass durchaus vorstellbar ist, ein täglich über viele Stunden geöffnetes gemeinsames Gemeindebüro zu entwickeln.

Wer sich in der Geschichte des Stuttgarter Westens auskennt, weiß, dass die Paulusgemeinde sich aufgrund des gewaltigen Zuzugs in der Folge der Industrialisierung aus der Johannesgemeinde heraus entwickelt hat. Jetzt erleben wir in gewisser Weise wieder einen umgekehrten Prozess aufgrund der stetig rückläufigen Gemeindegliederzahlen. Wir wollen in den nächsten Monaten die Gemeinde regelmäßig über den Stand der weiteren Entwicklung informieren und werden auch zu gegebener Zeit, wohl im Frühjahr, zu einer Gemeindeversammlung einladen. Der Kirchengemeinderat legt großen Wert auf Klarheit und Transparenz. Natürlich können Sie Ihre Fragen jederzeit an Pfarrerin und Pfarrer und an die Mitglieder des Kirchengemeinderats richten. Wir sind selbstverständlich zur Auskunft und zum Gespräch bereit.

Wir bitten für den Weg, auf den wir uns begeben, Gott um Weisheit, um Respekt voreinander und um die richtigen Entscheidungen.

Pfarrer Heinrich Schmid