Mahnmal für den Frieden

Im zweiten Weltkrieg wurde 1943 und 1944 die Johanneskirche mit einem großen Teil Stuttgarts durch Bombenangriffe schwer beschädigt. Die Kirche wurde nicht in ihrer ursprünglichen Form wiederaufgebaut. Der Turm wurde nur bis über dem Glockenstuhl restauriert. Darüber befindet sich eine Plattform mit umlaufender Brüstung.
Das zerstörte Kreuzrippengewölbe im Hauptschiff wurde abgehängt.
Noch heute zu sehen sind die Beschädigungen an manchen steinernen Skulpturen.

Die Johannesgemeinde versteht die jetzige Gestalt der Kirche mit ihren sichtbaren Spuren des Krieges als bleibendes Mahnmal für den Frieden.