Samira, 8 Jahre & Mariam, 2 Jahre (Auszüge aus der Ausstellung)

“Wenn ich zurück bin in Syrien, werde ich Ärztin, um kranken Menschen helfen zu können. Gemeinsam mit meiner Mutter kümmere ich mich um meine Geschwister. Ich stehe auf, wenn meine kleine Schwester Mariam aufsteht. Jeden Tag wasche ich sie und gebe ihr Milch zu trinken. Ich vermisse meine Heimat Syrien. Vor allem aber vermisse ich meine Freundin. Ich erinnere mich, als ich sie auf der Straße gefunden habe, ein Granatsplitter hatte sie mitten ins Herz getroffen. Sie war fünf Jahre alt. Hier im Lager gibt es nichts, das mich glücklich macht, ich mag es nicht, hier zu leben. Wenn ich mit meinen Freunden gemeinsam singe und tanze, kann ich ein bisschen vergessen was passiert ist.“


Fotografie: Sebastian Philipp

Die Namen der Kinder wurden geändert.